Installation von nextcloud

Ich habe mich entschieden, hier nur auf die eigentliche Installation von nextcloud und der Konfiguration im Router einzugehen.

Wenn Sie wissen wollen, wie man Linux installiert und sich bei einem DDNS Dienst anmeldet, möchte ich auf folgende Anleitungen hinweisen.

Linux Installation

einrichten von einer DDNS

 

Die Router Konfiguration am Beispiel der Fritzbox 7490

Wir öffnen den Browser, und geben entweder die IP in meinem Fall 192.168.188.1 oder fritz.box ein, um auf die Fritzbox Oberfläche zu kommen.

Dort loggen wir uns mit dem Passwort und ggf. den Benutzernamen ein.

Jetzt navigieren wir vom Reiter „INTERNET“ — über — „FREIGABEN“ — zu — „PORTFREIGABEN“

klicken auf „Gerät für Freigabe hinzufügen“
und wählen dann das gewünschte Gerät aus.
Anschließend müssen die Port Freigaben erstellt werden.
Dazu klicken wir auf „Neue Freigabe“
und wählen „Portfreigabe“ aus, bei Anwendung wählen sie
HTTP-Server und klicken auf „OK“.
Dann wiederholen Sie den Vorgang mit der Auswahl auf HTTPS-Server.
Jetzt bestätigen sie mit „OK“ und dann mit „übernehmen“.

FERTIG

Installation von nextcloud

Um die nextcloud installieren zu können benötigen wir folgendes:

  • Einen alten PC mit Linux Betriebssystem in meinem Fall Linux „Ubuntu 18.04 LTS“ (Long Time Support)
  • einen Dyn-DNS Dienst wie von no-ip.
  • Optional eine 2 Festplatte (HDD) für die hochgeladenen Daten.
    Nach der Installation des Host-Systems starten wir das Terminal.

1.

Nun verschaffen wir uns mit „sudo -s“ root (Administrator-) Rechte.
„sudo -s“ dann „ENTER“

2.

Um die Installation über „snap“ Paket Quellen durchführen zu können, installieren wir das Paket „snapd“.
„apt-get install snapd“ dann „ENTER“

3.

jetzt lässt sich auch schon mit
„snap install nextcloud“ dann „ENTER“
die eigentliche Installation durchführen.

Ist die fertiggestellt, kann optional, wenn sie eine 2 Festplatte für ihre Daten nutzen möchten, dies jetzt konfiguriert werden.
Möchten Sie dies nicht scrollen sie bis zu Punkt 7.

4.

Mit fdisk -l werden alle Partitionen angezeigt.
„fdisk -l“ dann „ENTER“

5.

  Jetzt ermitteln sie die UUID ihrer Festplatte/ Partition.
„blkid /dev/sdaX“ dann „ENTER“
Wobei /dev/sdaX durch die Bezeichnung der Partition ersetzt werden muss.

6.

Dann editieren wir die fstab.
„nano /etc/fstab.conf“ dann „ENTER“
Dort fügen wir ganz unten einen Hinweis ein, damit wir später wissen,
was dort eingehängt ist.
Mit Raute „#“ sagen wir Linux dass der aktuellen Zeile keine Beachtung geschenkt werden soll.

z.B.

#nextcloud Festplatte Daten
Jetzt erstellen wir einen Eintrag.
ACHTUNG ! Hier muss etwas angepasst werden:
UUID=“ihre uuid“ /var/snap/nextcloud/common/ ext4 defaults 0 2
Speichern wir mit „STRG-O“ und „ENTER“ und verlassen mit „STRG-X“ den Editor.

7.

Starten Sie den PC neu.
Ist dies erledigt, können wir im Browser unter „localhost“
Die Installation mit dem Eingeben eines Benutzernamens und
Passworts  abschließen.
Möchten Sie jetzt ein „SSL Zertifikat„, können Sie das dank „certbot“ und dem Projekt von „letsencrypt“ KOSTENLOS anfordern.

ACHTUNG ! Hier muss wieder etwas angepasst werden:
Dazu einfach im Terminal
„nextcloud.occ config:system:set trusted 2 –value=ihreddns.net“
Dann „ENTER“
Danach den Anweisungen ggf. folgen und mit:
„nextcloud.enable-https lets-encrypt“ dann „ENTER“
den Vorgang abschließen.
Für Rückfragen gerne bei mir melden.